Bewegung · Wahrnehmung · Entwicklung

Was ist Motopädie?

Kinder lernen mit ihrem ganzen Körper. Motopädie greift das auf: mit Bewegung, Spiel und Wahrnehmungserfahrungen, die zu den Fähigkeiten und Interessen eines Kindes passen.

Ganz konkret

Was Ihr Kind im Alltag können möchte.

Auf einem Bein stehen, einen Stift führen oder bei einem Spiel mitmachen: Susanne schaut, was schon gelingt und wo Unterstützung gebraucht wird. Dabei bezieht sie Bewegung, Gleichgewicht, Körperwahrnehmung und Ihre Beobachtungen als Eltern ein.

Daraus entstehen gemeinsame Bewegungsaufgaben und einfache Übungen für zu Hause. Die Anforderungen werden an Ihr Kind angepasst. Freude am Ausprobieren und eigene Erfolgserlebnisse gehören dazu.

Susannes Erfahrung und Qualifikation

Mögliche Anliegen

  • Ihr Kind wirkt beim Bewegen oder Balancieren unsicher.
  • Anziehen, Malen oder andere Handgriffe fallen schwer.
  • Trubel oder Übergänge werden schnell anstrengend.
  • Sie suchen passende Bewegungsimpulse für den Familienalltag.

Diese Beobachtungen können verschiedene Ursachen haben. Sie belegen weder ADHS noch eine Reflexstörung.

So beginnt die Begleitung

Erst kennenlernen. Dann gemeinsam weitersehen.

Ihr Anliegen verstehen

Im kostenlosen Telefongespräch schildern Sie Ihre Fragen. Susanne erklärt ihr Angebot. Gemeinsam klären Sie, ob ein persönlicher Termin sinnvoll ist.

Bewegung beobachten

Beim Termin mit Ihrem Kind stehen Bewegung und Wahrnehmung im Mittelpunkt. Ihre Beobachtungen helfen, die Aufgaben auf den Alltag zu beziehen.

Passend üben

Sie lernen ausgewählte Übungen kennen. Im weiteren Verlauf wird besprochen, was umsetzbar ist, was sich verändert und was angepasst werden sollte.

Ablauf und Rahmenbedingungen ansehen
Beobachtungen aus dem Alltag

Eine Situation genauer ansehen.

Beispiele zur Orientierung. Die Tierübungen sind spielerische Bewegungsimpulse und keine Behandlungsempfehlung für einzelne Symptome.

Gleichgewichtstier Wolf

Mein Kind ist ständig in Bewegung.

Genauer beobachten

Wann ist die Unruhe besonders stark? Unruhe allein erklärt weder ihre Ursache noch eine mögliche Diagnose.

Ein möglicher Alltagsimpuls

Planbare Bewegungspausen und ein ruhigerer Rahmen können einen Versuch wert sein.

Die Gleichgewichtstiere kennenlernen
Praxistest zur ersten Orientierung

Eltern-Check: Was beschäftigt Sie?

Eine persönliche Beobachtungshilfe, kein wissenschaftlich validierter Test. Es gibt keinen Punktwert und kein ADHS- oder Reflex-Ergebnis. Auch wenige belastende Situationen können ein guter Grund sein, Hilfe zu suchen.

Wählen Sie die Themen, die Sie besprechen möchten.

Mit Susanne besprechen

Ihre Auswahl bleibt auf dieser Seite. Sie wird weder gespeichert noch an Susanne oder andere Stellen übertragen.

Wenn Ihr Kind im Alltag deutlich beeinträchtigt ist oder sich Auffälligkeiten verstärken, wenden Sie sich an Ihre Kinderarztpraxis. Eine ADHS-Abklärung gehört in qualifizierte ärztliche oder psychotherapeutische Hände.

Fachliche Einordnung

Bewegung und Reflexintegration unterscheiden.

Susanne bezieht Reflexbeobachtungen in ihre Arbeit ein. Was sich daraus ableiten lässt, muss von der Forschung zu allgemeiner körperlicher Aktivität getrennt werden.

Bewegung bei ADHS

Hinweise auf Nutzen, mit Grenzen

Studien zu Bewegungsprogrammen berichten Verbesserungen bei bestimmten Aufmerksamkeits- und Selbststeuerungsaufgaben. Die Programme und Ergebnisse unterscheiden sich. Daraus lässt sich weder ein Erfolg für jedes Kind noch die Wirksamkeit von Susannes konkretem Angebot ableiten.

Systematische Übersicht und Meta-Analyse, 2026
Reflexintegration

Kein belegter Ersatz für ADHS-Behandlung

Aus beobachteten Reflexmustern lässt sich keine ADHS-Diagnose oder deren Ursache bestimmen. Die ergotherapeutische Fachgesellschaft AOTA empfiehlt, Reflexansätze nur mit einem klaren Bezug zu konkreten Alltagsfähigkeiten zu erwägen. Reflexveränderungen allein belegen keinen Nutzen für das Kind.

AOTA: Practice Smart, Empfehlung 8
Medizinische Versorgung

Eine passende Behandlung gemeinsam planen

Bei ADHS kommen je nach Alter und Belastung Beratung, Elterntraining, Unterstützung in der Schule, Psychotherapie und Medikamente infrage. Motopädische Begleitung ersetzt diese Abklärung und Behandlung nicht. Änderungen an Medikamenten werden mit der behandelnden Ärztin oder dem behandelnden Arzt besprochen.

IQWiG: Behandlungsmöglichkeiten bei ADHS
Hinweis zu einer früher verwendeten Quelle

Die Studie von Melillo und Kollegen aus dem Jahr 2020 mit 2.175 Teilnehmenden wurde am 3. Juni 2025 zurückgezogen. Sie wird hier nicht mehr als Wirksamkeitsbeleg verwendet.

Rückzugsmitteilung des Journals

Quellen geprüft am .

Für Ärztinnen, Ärzte und Fachpersonen

Das Angebot fachlich einordnen.

Susanne ist staatlich geprüfte Motopädin. Ihr Angebot umfasst bewegungs- und wahrnehmungsorientierte Begleitung mit Elternanleitung. Eine medizinische ADHS-Diagnostik oder Psychotherapie wird damit nicht angeboten.

Ausbildung und beruflichen Werdegang ansehen

Für ein gemeinsames Gespräch

Hilfreich sind konkrete Alltagsschwierigkeiten, vorhandene Stärken und bereits vereinbarte Förderziele. Eltern können diese Beobachtungen auch mit ihrer Kinderarztpraxis oder anderen behandelnden Fachpersonen besprechen.

Bei fachlichen Rückfragen erreichen Sie Susanne telefonisch. Persönliche Informationen über ein Kind sollten nur mit Einwilligung der Sorgeberechtigten ausgetauscht werden.

0173 703 22 41
Häufige Fragen

Vor dem ersten Termin.

Braucht mein Kind schon eine Diagnose?

Für das kostenlose Erstgespräch nicht. Wenn Schwierigkeiten stark ausgeprägt sind, länger anhalten oder sich verändern, ist eine kinderärztliche Abklärung wichtig. Das Erstgespräch ersetzt sie nicht.

Was kostet die Begleitung?

Das telefonische Erstgespräch ist kostenlos und unverbindlich. Honorar, Dauer und Umfang persönlicher Termine klären Sie vor einer Buchung mit Susanne. Für den Elternworkshop sind 50 € pro Person angegeben.

Kosten und Angebote
Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?

Eine Kostenübernahme wird hier nicht zugesagt. Klären Sie eine mögliche Erstattung vorab mit Ihrer Krankenkasse und die Abrechnung mit Susanne.

Wie viele Termine braucht mein Kind?

Das hängt vom Anliegen und Verlauf ab. Anzahl und Abstand der Termine werden individuell besprochen. Eine feste Zahl von Sitzungen oder ein bestimmter Erfolg lassen sich nicht im Voraus versprechen.

Wie merke ich, ob die Übungen helfen?

Besprechen Sie konkrete Ziele aus dem Alltag: etwa sicherer balancieren oder bei einem Spiel mitmachen können. Achten Sie auch darauf, ob Ihr Kind sich wohlfühlt und die Übungen im Familienalltag umsetzbar sind. Wenn etwas nicht passt oder keine hilfreiche Veränderung erkennbar ist, sprechen Sie das mit Susanne an.

Passt das zu Ihrem Kind?

In einem kostenlosen Telefongespräch können Sie Susanne und ihre Arbeitsweise kennenlernen.

Erstgespräch anfragen